
„Grenfell: Uncovered“ erschien am 20. Juni auf Netflix und bietet weitere Einblicke in die Tragödie des Brandes im Grenfell Tower im Jahr 2017. Die Dokumentation zeigt neue Aufnahmen aus den brennenden Wohnungen.
Das Feuer brach in einem 24-stöckigen Wohnhochhaus in North Kensington, London, aufgrund eines elektrischen Defekts in einem Kühlschrank im vierten Stock aus.
Die Flammen konnten erst nach über 60 Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Etwa 223 Menschen konnten entkommen, 72 Menschen starben und mehr als 70 wurden verletzt.
Die neuen Aufnahmen zeigen den Moment, in dem die Familie von Marcio Gomes den Rauch bemerkte, der die Wohnung erfüllte. Er und seine Tochter Luana, die damals 12 Jahre alt war, berichteten von dem tragischen Vorfall.
„Ich erinnere mich, wie mein Vater die Badewanne mit Wasser füllte, viele Handtücher hineinlegte und sicherstellte, dass sie vollständig durchnässt waren“, erzählte Luana.
Marcio berichtete, dass seine Frau Andreia im siebten Monat mit dem Sohn Logan schwanger und asthmatisch war. Megan, eine weitere Tochter von Marcio, 10 Jahre alt, litt ebenfalls an Asthma.
„Mit jedem Moment wurde es schlimmer. Ich öffnete die Tür, um zu sehen, was los war, und es war nur Rauch“, erzählte er, während die Dokumentation die Bilder zeigte.
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Marcio berichtete, dass der Rauch „extrem dicht“, „schwarz“ war und dass ihm beim Einatmen schlecht wurde.
Sie wurden von der Feuerwehr gerettet, kamen aber nicht unversehrt davon. Bei Luana wurde eine Zyanidvergiftung diagnostiziert. Megan und Andreia wurden in ein künstliches Koma versetzt.
Andreia brachte das Kind zur Welt, doch es wurde tot geboren.
Die Dokumentation wurde von Netflix-Nutzern als „schmerzhaft anzusehen“ beschrieben. Viele äußerten ihr Bedauern darüber, dass die Katastrophe hätte verhindert werden können.
Fotos: YouTube Netflix. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
